Ein neues Gerät einzurichten ist keine große Sache — die Sorge ist meist eine andere: „Sind meine Kontakte und Fotos hinterher noch da?" Sie sind es. Dieser Artikel zeigt, was einfach mitwandert, was Handarbeit braucht und was du vor dem Wechsel unbedingt sicherst.
Zuerst: Wo liegen deine Daten überhaupt?#
Der wichtigste Schritt kommt vor dem Kopieren. Bei vielen Android-Geräten sind Kontakte und Termine nämlich gar nicht auf dem Telefon gespeichert, sondern im Google-Konto. Ein Export aus der Kontakte-App greift dann ins Leere oder erfasst nur einen Teil.
Der zuverlässige Weg führt in diesem Fall über den Rechner:
- Kontakte über contacts.google.com als VCF-Datei herunterladen
- Kalender über calendar.google.com als ICS-Datei exportieren
- Alles auf einmal — Fotos, Mails, Notizen — über Google Takeout, den offiziellen Weg, eine vollständige Kopie deiner Daten anzufordern
Das ist ohnehin ein guter Moment: Du siehst dabei zum ersten Mal, was sich über die Jahre angesammelt hat.
Der Grundgedanke: einmal exportieren, einmal importieren#
Auf einem Google-freien Gerät läuft der Umzug in der Regel nicht über ein Konto in der Cloud, sondern über dich: Du exportierst deine Daten in eine Datei, überträgst sie und importierst sie auf dem neuen Gerät. (Ausnahme: /e/OS bringt eine eigene Cloud mit — dort geht auch der bequeme Weg.)
Für die Übertragung nimmst du am besten den als Zwischenstation. Ein USB-Stick direkt am Handy geht auch, setzt aber voraus, dass das alte Gerät USB-OTG unterstützt — nicht jedes tut das.