Beim Umstieg geht es meist um Software. Einige Fragen betreffen aber die Hardware — und werden oft erst gestellt, wenn das Gerät schon gekauft ist. Besser vorher.
Strahlung: der SAR-Wert#
Der SAR-Wert (spezifische Absorptionsrate) gibt an, wie viel Sendeleistung vom Körper aufgenommen wird, angegeben in Watt pro Kilogramm. Niedriger ist besser. Jedes in Deutschland verkaufte Gerät muss die gesetzlichen Grenzwerte einhalten; die angegebenen Werte unterscheiden sich zwischen Modellen aber deutlich.
Wichtig zum Einordnen: Der SAR-Wert ist ein Laborwert bei voller Sendeleistung. Im Alltag liegt die tatsächliche Belastung meist deutlich darunter.
Wenn dir das Thema wichtig ist, prüfe den Wert modellbezogen vor dem Kauf. Die amtliche Übersicht führt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in seiner SAR-Datenbank; daneben gibt es private Verzeichnisse wie handystrahlung.ch. Einzelne Modelle tragen für besonders niedrige Werte den Blauen Engel — welche das gerade sind, ändert sich mit jeder Gerätegeneration.
Zwei Dinge, die im Alltag mehr bewirken als die Modellwahl:
- Abstand. Die Belastung nimmt mit der Entfernung stark ab. Headset oder Lautsprecher beim Telefonieren wirken mehr als jeder Datenblattwert.
- Guter Empfang. Bei schlechtem Empfang regelt das Gerät seine Sendeleistung hoch. Telefonate im Funkloch oder im fahrenden Zug sind die ungünstigsten Momente.
Alte Funkstandards abschalten#
In den Netzwerkeinstellungen — meist unter den SIM-Karten-Einstellungen — lässt sich festlegen, welche Funkstandards das Gerät verwenden darf, etwa „nur LTE" (also 4G, ohne 5G).