Zum Inhalt springen

Rechtliches

Datenschutzerklärung

Inhalt· 19 Abschnitte

Kurz gesagt

Wir verwenden keine Analyse- oder Tracking-Werkzeuge, zeigen keine personalisierte Werbung, verkaufen keine Daten und erheben nur, was für den Betrieb der Community nötig ist.

Deine Daten liegen in der EU. Was du selbst regeln kannst, regelst du in den Einstellungen: Sichtbarkeit, Benachrichtigungen, der Export deiner Daten und die Löschung deines Kontos.

Diese Datenschutzerklärung informiert darüber, wie Feng Shui Agentur GmbH (im Folgenden „wir") als Verantwortlicher personenbezogene Daten auf port9.info verarbeitet — der Community-Plattform für Menschen, denen digitale Unabhängigkeit und Datenschutz wichtig sind.

1. Verantwortlicher

Feng Shui Agentur GmbH
Volker Tiete (Geschäftsführer)
Schmiedestr. 13, 38667 Bad Harzburg, Deutschland
E-Mail: kontakt@port9.info

Einen benannten Datenschutzbeauftragten gibt es nicht — die gesetzlichen Voraussetzungen dafür (§ 38 BDSG) liegen bei uns nicht vor. Alle Anliegen zum Datenschutz gehen deshalb direkt an die oben genannte Adresse.

2. Beim Aufruf der Website (Hosting)

Beim Aufruf von port9.info verarbeitet unser Hosting-Dienstleister Vercel (siehe Abschnitt 11) technisch notwendige Verbindungsdaten: IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, aufgerufene URL, HTTP-Statuscode, verweisende Seite und Browser-Kennung (User-Agent). Eine IP-Adresse im Klartext speichern wir selbst nirgends, und unsere anonymen Tageszähler (Abschnitt 9) enthalten keinerlei Personenbezug. Verbindungsprotokolle beim Hosting-Dienstleister werden nach dessen Aufbewahrungsfristen automatisch gelöscht.

Schutz vor automatisiertem Missbrauch. Damit niemand unsere Anmeldung, unsere Suche oder das Einlösen von Gutscheinen automatisiert missbraucht, zählen wir mit, wie oft ein Versuch zuletzt vorkam. Der erste Teil dieser Zählung läuft nur im Arbeitsspeicher und ist nach kurzer Zeit weg. Der zweite Teil steht in unserer Datenbank, und dort speichern wir je Versuch genau drei Angaben: wofür gezählt wird, wann es war und eine Prüfsumme.

Die Prüfsumme tritt an die Stelle der Angabe, um die es geht — je nach Fall deine IP-Adresse, die E-Mail-Adresse, an die ein Anmelde-Link gehen soll, oder deine Nutzerkennung. Diese Angaben selbst stehen dort nicht. Die Prüfsumme entsteht mit einem geheimen Schlüssel, der nirgendwo in unserer Datenbank und in keiner Sicherung liegt: Für jemanden, der unsere Datenbank in die Hände bekommt, ist sie nicht zurückrechenbar. Ehrlich gesagt gilt das nicht für uns selbst — wir haben den Schlüssel und könnten die Prüfsumme einer Nutzerkennung zuordnen. Wir tun das nicht; die Zähler dienen ausschließlich der Missbrauchs-Abwehr.

Wir löschen diese Zähler automatisch: Alles, was älter als 48 Stunden ist, wird beim nächsten täglichen Aufräum-Lauf entfernt — spätestens nach drei Tagen ist damit jede Zeile weg. Ein Konto oder eine Person lässt sich daraus nicht rekonstruieren.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse am sicheren, stabilen Betrieb).

3. Konto und Anmeldung

port9 verwendet eine passwortlose Anmeldung: Du gibst deine E-Mail-Adresse ein und erhältst einen Anmelde-Link bzw. einen einmaligen Zahlencode. Die Authentifizierung übernimmt unser Auftragsverarbeiter Supabase (Abschnitt 11). Dabei verarbeiten wir deine E-Mail-Adresse und setzen technisch notwendige Anmelde-Cookies, die deine Sitzung tragen (Abschnitt 8).

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung des Dienstes, den du angefordert hast).

4. Dein Profil und deine Inhalte

Zu deinem Konto gehört ein Profil mit einem Anzeigenamen sowie — jeweils freiwillig — Profilbild, Titelbild, Vorstellungstext, vollständigem Namen, Website, Region, Pronomen, Geburtstag (nur Tag und Monat, ohne Jahr), genutztem Betriebssystem und Interessen. Du entscheidest in den Einstellungen über die Sichtbarkeit deines Profils (öffentlich, nur Mitglieder oder privat).

Hast du eine Business-Mitgliedschaft und ist dein Profil öffentlich, listen wir dich zusätzlich in unserem öffentlichen Anbieter-Verzeichnis (port9.corevibes.de/anbieter). Dort erscheinen dein Anzeigename, dein Profilbild, eine Kurzfassung deines Vorstellungstextes, dein Website-Link und die Angebote deines Schaufensters. Diese Seite ist bewusst für Suchmaschinen zugänglich und indexierbar — der Eintrag mit echtem Link ist der Zweck des Business-Tarifs. Du kannst den Eintrag jederzeit zurückziehen, ohne dein Profil einzuschränken: In den Einstellungen unter „Schaufenster" gibt es dafür den Schalter „Im Verzeichnis zeigen". Die Sichtbarkeit endet außerdem automatisch, wenn deine Business-Mitgliedschaft endet oder du dein Profil auf „nur Mitglieder" oder „privat" stellst. Bereits von Suchmaschinen gespeicherte Kopien der Seite liegen nicht in unserer Hand.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bestandteil der von dir gebuchten Business-Mitgliedschaft).

Inhalte, die du erstellst — Beiträge, Kommentare, Reaktionen, Umfragen und Umfrage-Stimmen, Lesezeichen, Wiki-Artikel samt Versionsgeschichte, Gruppen und Gruppenmitgliedschaften sowie wem du folgst oder wen du blockierst — speichern wir, um die Community-Funktionen bereitzustellen. Beiträge können nur dann auf der öffentlichen Startseite (für nicht angemeldete Besucher) erscheinen, wenn du dem ausdrücklich zugestimmt hast; diese Einwilligung protokollieren wir revisionssicher und du kannst sie jederzeit in den Einstellungen widerrufen und einsehen.

Rechtsgrundlagen: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; für die öffentliche Anzeige deiner Beiträge Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung).

Meldest du Inhalte oder greift unsere Moderation ein, speichern wir die Meldung und die Moderationsentscheidung in einem internen Protokoll (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — Schutz der Community und Nachvollziehbarkeit von Moderationsentscheidungen).

5. Direktnachrichten

Private Nachrichten zwischen Mitgliedern speichern wir, damit beide Seiten das Gespräch lesen können. Lesebestätigungen kannst du in den Einstellungen abschalten. Der optionale E-Mail-Hinweis auf ungelesene Nachrichten enthält nie den Nachrichteninhalt, nur den Absendernamen. Unsere Mitarbeitenden lesen private Gespräche nicht; ein Zugriff kommt nur in gesetzlich vorgesehenen Ausnahmefällen in Betracht.

6. Mitgliedschaft und Bezahlung (Stripe)

Die kostenpflichtige Mitgliedschaft wickeln wir über den Zahlungsdienstleister Stripe ab. Beim Kauf übermitteln wir deine E-Mail-Adresse und deine interne Nutzerkennung an Stripe; deine Zahlungsdaten (z. B. Kartennummer) gibst du direkt bei Stripe ein — sie erreichen unsere Server nie. Wir speichern lediglich die Stripe-Kundenkennung, den Abo-Status und die Laufzeit, um deine Mitgliedschaft zuzuordnen. Zahlungsdaten und Kündigung verwaltest du im Stripe-Kundenportal in deinen Einstellungen.
Rechnungen: Von jeder Rechnung, die Stripe für dich ausstellt, bewahren wir eine eigene Kopie auf — die PDF-Datei sowie Rechnungsnummer, Datum, Betrag, Währung, Abrechnungszeitraum und Status. Du findest sie in deinen Einstellungen unter „Rechnungen & Vertragsunterlagen" und kannst sie dort jederzeit herunterladen. Wir sind gesetzlich verpflichtet, diese Belege acht Jahre aufzubewahren (§ 147 Abs. 3 Abgabenordnung, § 14b Abs. 1 Umsatzsteuergesetz); sie bleiben deshalb auch nach einer Kontolöschung erhalten (Art. 17 Abs. 3 lit. b DSGVO). Siehe Abschnitt 12.
Vertragstext: Von jeder Bestell- und Tarifwechsel-Bestätigung bewahren wir zusätzlich den Text auf, den du per E-Mail bekommen hast — also die Bestätigung selbst, mit Tarif, Betrag, Zeitpunkt des Vertragsschlusses und den Fassungen von Nutzungsbedingungen, Regeln und Widerrufsbelehrung, die zu diesem Zeitpunkt galten. Wir sind dazu verpflichtet, dir den Vertragstext zugänglich zu machen (Art. 246c Nr. 2 EGBGB); du findest ihn in deinen Einstellungen unter „Rechnungen & Vertragsunterlagen". Auch diese Bestätigungen sind Handelsbriefe und werden acht Jahre aufbewahrt. Hast du gekauft, bevor du ein Konto hattest, speichern wir bis zur Zuordnung zu deinem Konto statt deiner E-Mail-Adresse nur einen Hash davon (HMAC mit einem geheimen Schlüssel) — er dient allein dazu, dir deinen Vertrag bei der ersten Anmeldung zuzuordnen, und lässt sich nicht in die Adresse zurückrechnen.

Rechtsgrundlagen: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertrag); gesetzliche Aufbewahrungspflichten für Zahlungsunterlagen und Handelsbriefe nach Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO i. V. m. § 147 Abs. 1 Nr. 2 und 3 AO, § 14b Abs. 1 UStG.

7. E-Mails und Benachrichtigungen

Wir senden dir nur E-Mails, die zum Dienst gehören: Anmelde-Links, die tägliche Zusammenfassung (abschaltbar), Hinweise auf ungelesene Nachrichten (abschaltbar), Bestätigungen zu Datenexport und Konto-Löschung sowie die einmalige Neuigkeiten-Benachrichtigung mit Double-Opt-in, für die man sich auf der Startseite eintragen kann (dabei speichern wir nur die E-Mail-Adresse, keine IP; unbestätigte Anmeldungen löschen wir nach 30 Tagen automatisch). Jede Zusammenfassungs- und Hinweis-Mail enthält einen Ein-Klick-Abmeldelink; feiner steuern kannst du alles unter „Einstellungen → Benachrichtigungen".

Web-Push (optional): Wenn du Push-Benachrichtigungen aktivierst, speichern wir die von deinem Browser erzeugte Push-Adresse samt Verschlüsselungsschlüsseln. Die Abfrage erscheint ausschließlich nach einer Handlung von dir — port9 fragt nie ungefragt beim Seitenaufruf nach der Erlaubnis, und ohne deine Zustimmung entsteht keine Push-Registrierung. Die Zustellung läuft technisch bedingt über den Push-Dienst deines Browser-Herstellers (z. B. Mozilla, Google oder Apple); die Inhalte sind dabei verschlüsselt. Du kannst Push jederzeit im Browser oder in den Einstellungen deaktivieren — nicht mehr erreichbare Push-Registrierungen löschen wir automatisch.

Rechtsgrundlagen: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung) für Zusammenfassung, Hinweis-Mails und Push; Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für Anmelde- und Bestätigungs-Mails.

8. Cookies und lokale Speicherung

port9 setzt keine Werbe- oder Tracking-Cookies. Verwendet werden ausschließlich:

  • Anmelde-Cookies (technisch notwendig): tragen deine Sitzung, solange du angemeldet bist.
  • Rückweg-Cookie „__Host-p9-rueckweg" (technisch notwendig): entsteht nur, wenn du in ein Konto wechselst, das dich dazu eingeladen hat. Es hält den Weg zurück in dein eigenes Konto („Zurück zu …") und enthält nur einen Zufallswert. Bei uns gespeichert sind dazu eine nicht umkehrbare Prüfsumme dieses Werts, die beiden beteiligten Konten und die Kennung der Sitzung, für die er gilt. Es gilt höchstens 30 Tage und wird gelöscht, sobald du zurückwechselst oder dich abmeldest.
  • „theme"-Cookie (Komfort): merkt sich deine Hell-/Dunkel-Wahl für ein Jahr.
  • „__cf_bm" (technisch notwendig, gesetzt von Cloudflare): Deine App spricht für Anmeldung und Daten direkt mit unserem Datenbank-Anbieter Supabase. Dessen Server stehen hinter dem Netzwerk von Cloudflare, und das setzt bei diesen Aufrufen ein kurzlebiges Cookie auf der Domain „supabase.co", um automatisierte Zugriffe von echten zu unterscheiden. Es läuft nach etwa 30 Minuten ab, enthält keine Kennung deiner Person und wird nicht für Werbung oder Reichweitenmessung ausgewertet. Auf unserer eigenen Domain setzen wir es nicht.

Zusätzlich nutzt die App den lokalen Speicher deines Browsers — diese Daten verlassen dein Gerät nicht: unfertige Entwürfe von Beiträgen, Kommentaren und Nachrichten (werden beim Abmelden gelöscht), Anzeige-Einstellungen, weggeklickte Hinweise und deine letzten Suchbegriffe (einzeln löschbar). Schriften laden wir von unserer eigenen Domain — es gibt keine Verbindung zu Schrift- oder anderen Drittanbieter-CDNs beim Seitenaufruf.

Service Worker. port9 lässt sich als App auf dem Startbildschirm installieren. Dafür registriert der Browser ein kleines Hintergrund-Skript (Service Worker), das eine Offline-Hinweisseite zwischenspeichert und — falls du Push aktiviert hast — eingehende Benachrichtigungen anzeigt. Er wertet kein Nutzungsverhalten aus, sendet nichts an uns und legt keine Kennung an.

Einordnung nach § 25 TDDDG: Die Anmelde-Cookies, das Rückweg-Cookie, das Cloudflare-Cookie „__cf_bm" und der Service Worker sind unbedingt erforderlich, um den von dir ausdrücklich gewünschten Dienst bereitzustellen (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG) — ohne den Missbrauchsschutz vor der Datenbank gibt es keine Anmeldung. Die Komfort-Werte — die Hell-/Dunkel-Wahl, weggeklickte Hinweise, Entwürfe, letzte Suchbegriffe — werden ausschließlich gespeichert, weil du die jeweilige Funktion benutzt hast, verlassen dein Gerät nicht und dienen keiner Reichweitenmessung oder Profilbildung. Ein Cookie-Banner brauchen wir deshalb nicht — nicht, weil wir uns eines sparen wollten, sondern weil es nichts gäbe, wofür wir eine Einwilligung einholen müssten. Es gibt auf port9 keine Werbe-Tracker, keine Werbe-IDs und keine Drittanbieter-Skripte.

9. Statistiken ohne Personenbezug

Um zu verstehen, ob port9 funktioniert, zählen wir wenige Ereignisse als reine Tagessummen — etwa „Anzahl Anmeldungen heute" oder die Trefferquote der Suche. Diese Zähler enthalten weder Nutzerkennungen noch Suchbegriffe noch IP-Adressen und lassen sich keiner Person zuordnen. Analyse-Dienste Dritter (Google Analytics, Vercel Analytics o. Ä.) setzen wir nicht ein.

10. Fehlerdiagnose (Sentry)

Tritt ein technischer Fehler auf, erhält unser Fehleranalyse-Dienstleister Sentry einen technischen Fehlerbericht. Bevor ein Bericht unser System verlässt, entfernen mehrere automatische Filterstufen persönliche Daten (E-Mail-Adressen, Kennungen, Telefonnummern u. a.); Sitzungsaufzeichnungen („Session Replay") sind vollständig deaktiviert.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an einem fehlerfreien Dienst).

11. Auftragsverarbeiter und Dienstleister

Wir setzen sorgfältig ausgewählte Dienstleister ein, die Daten in unserem Auftrag verarbeiten:

  • Datenbank, Anmeldung, Datei-Speicher: Supabase, Inc. (USA). Supabase betreibt die Datenbank, die passwortlose Anmeldung und den Speicher für hochgeladene Bilder (alle Speicherbereiche privat, Zugriff nur über kurzlebige signierte Links). Unser Projekt läuft in der EU-Region (Frankfurt am Main); die Daten werden also in der Europäischen Union gespeichert und verarbeitet. Zugriffe des Anbieters aus den USA — etwa im Support oder für Betriebs-Telemetrie — sind über den Auftragsverarbeitungsvertrag samt EU-Standardvertragsklauseln abgesichert. Supabase betreibt seine Programmierschnittstelle hinter dem Netzwerk von Cloudflare, Inc. (USA); Cloudflare verarbeitet dabei Verbindungsdaten zur Abwehr automatisierter Zugriffe und setzt das in Abschnitt 8 genannte Cookie „__cf_bm".
  • Hosting: Vercel Inc., 340 S Lemon Ave #4133, Walnut, CA 91789, USA. Vercel hostet die Website und verarbeitet dabei Verbindungsdaten.
  • Bezahlung: Stripe Payments Europe, Ltd., 1 Grand Canal Street Lower, Dublin, Irland (für EU-Kunden). Stripe verarbeitet Zahlungsdaten eigenverantwortlich als Zahlungsdienstleister; siehe Abschnitt 6.
  • E-Mail-Versand: Resend Inc., 2261 Market Street #5039, San Francisco, CA 94114, USA (Versand über EU-Infrastruktur, Region „eu-west-1"). Resend verarbeitet E-Mail-Adressen für die in Abschnitt 7 genannten Nachrichten.
  • Fehleranalyse: Functional Software, Inc. (Sentry), 132 Hawthorne St, San Francisco, CA 94107, USA — siehe Abschnitt 10.
  • KI-Textzusammenfassung: Vercel Inc. (Anschrift wie beim Hosting) mit seinem Dienst „AI Gateway", der unsere Anfragen an ein Sprachmodell weiterleitet. Es geht dabei nur um öffentlich erschienene Meldungen fremder Nachrichtenquellen — keine Mitglieder- oder Nutzungsdaten. Welche Anbieter beteiligt sind und was genau übermittelt wird, steht unten unter „Die KI-Zusammenfassungen im Einzelnen".

Mit den genannten Dienstleistern bestehen Auftragsverarbeitungsverträge nach Art. 28 DSGVO. Soweit Daten in die USA übermittelt werden, ist dies durch EU-Standardvertragsklauseln und — soweit die Anbieter zertifiziert sind — das EU-U.S. Data Privacy Framework abgesichert.

Die KI-Zusammenfassungen im Einzelnen

Das Redaktions-Konto „port9 News" veröffentlicht täglich kurze deutsche Zusammenfassungen von Meldungen ausgewählter Nachrichtenquellen, etwa von Projekt-Blogs zu Google-freien Betriebssystemen. Die Zusammenfassung schreibt ein Sprachmodell; jede so entstandene Meldung trägt den Hinweis „Mit KI zusammengefasst" und einen Link zum Original.

Was an die KI geht: je Meldung der Name der Quelle, ihr Titel und ein Anriss von höchstens 600 Zeichen — so, wie die Quelle sie in ihrem öffentlichen Nachrichten-Feed selbst veröffentlicht. Darin können Namen von Personen vorkommen, über die berichtet wird, oder der Name des Verfassers. Nicht dabei sind Daten von Mitgliedern oder Besuchern von port9: keine Beiträge, keine Profile, keine Nutzerkennungen, keine IP-Adressen. Die Zusammenfassungen entstehen in einem zeitgesteuerten Ablauf auf unserem Server, nicht bei deinem Besuch.

Wer die Anfrage erhält:

  • Vercel Inc. (USA) betreibt das AI Gateway. Es nimmt die Anfrage entgegen, wählt den Betreiber aus, der das Sprachmodell ausführt, und gibt die Antwort an uns zurück. Nach Angaben von Vercel speichert das AI Gateway Anfragen und Antworten nicht.
  • Das Sprachmodell, das die Zusammenfassungen derzeit schreibt, ist „gpt-oss-120b" (ersatzweise die kleinere Fassung „gpt-oss-20b"). Es ist ein offenes Sprachmodell, das OpenAI veröffentlicht hat; es läuft aber nicht bei OpenAI, und OpenAI erhält keine Daten. Ausgeführt wird es bei einem Rechenzentrumsbetreiber, den Vercel auswählt — vorrangig Baseten, Inc. (USA). Ist dieser nicht erreichbar, übernimmt ein anderer Betreiber aus der Liste von Vercel, derzeit Fireworks AI, Amazon Web Services (Amazon Bedrock), Together AI, Nebius, Parasail oder Groq, für die kleinere Fassung auch DeepInfra. Die meisten dieser Betreiber sitzen in den USA. Mit ihnen haben wir keine eigenen Verträge; die Anfrage läuft über die Vereinbarungen, die Vercel mit ihnen geschlossen hat.
  • Keine Speicherung beim Betreiber: Wir haben eingestellt, dass die Anfrage nur an Betreiber geht, die sich gegenüber Vercel verpflichtet haben, Anfragen und Antworten nach der Bearbeitung nicht zu speichern und nicht zum Training von Sprachmodellen zu verwenden („Zero Data Retention"). Steht kein solcher Betreiber zur Verfügung, entsteht keine Zusammenfassung — die Anfrage geht dann nicht ersatzweise an einen anderen.

Zweck und Rechtsgrundlage: Wir möchten unseren Lesern aktuelle Meldungen aus ihrem Themenfeld in verständlicher deutscher Kurzform anbieten. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse). Weil nur bereits öffentlich erschienene Texte in gekürzter Form verarbeitet werden und jede Zusammenfassung auf ihr Original verweist, überwiegen nach unserer Abwägung die Interessen der darin genannten Personen nicht.

Drittland: Die Übermittlung in die USA ist wie oben beschrieben durch EU-Standardvertragsklauseln und — soweit die Anbieter zertifiziert sind — das EU-U.S. Data Privacy Framework abgesichert.

Speicherdauer: Den Text, den wir an die KI schicken, speichern wir nicht gesondert; Vercel und der ausführende Betreiber speichern ihn nach der Bearbeitung ebenfalls nicht (siehe oben). Die fertige Zusammenfassung bleibt als Beitrag des Kontos „port9 News" samt Quellenangabe bestehen, bis wir sie löschen. Damit eine Meldung nicht doppelt erscheint, merken wir uns ihre Kennung aus dem Feed (meist ihre Internetadresse) auch über das Löschen hinaus. Möchtest du, dass eine Zusammenfassung, in der du genannt wirst, entfernt wird, schreib uns an kontakt@port9.info.

12. Speicherdauern

  • Konto- und Profildaten: bis zur Löschung deines Kontos (Abschnitt 13).
  • Datenexport-Dateien: 7 Tage, danach automatische Löschung.
  • Unbestätigte Coming-Soon-Anmeldungen: 30 Tage; bestätigte bis zum Widerruf oder spätestens 12 Monate nach dem Start von port9.
  • Protokoll deiner Einwilligungen (etwa zur Sichtbarkeit auf der Startseite): solange dein Konto besteht (Nachweispflicht nach Art. 7 DSGVO).
  • Rechnungen und zahlungsbezogene Belege — einschließlich der Rechnungs-PDFs in unserem Rechnungsarchiv (Abschnitt 6): acht Jahre ab dem Ende des Jahres, in dem die Rechnung ausgestellt wurde (§ 14b Abs. 1 UStG, § 147 Abs. 3 AO). Diese Daten löschen wir auch dann nicht, wenn du dein Konto löschst — die Aufbewahrung ist gesetzlich vorgeschrieben (Art. 17 Abs. 3 lit. b DSGVO).
  • Vertragstext der Bestell- und Tarifwechsel-Bestätigungen (Abschnitt 6): acht Jahre ab dem Ende des Jahres, in dem der Vertrag geschlossen wurde (§ 147 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 3 AO — Handelsbrief). Auch dieser Text bleibt nach einer Kontolöschung erhalten; der Hash der E-Mail-Adresse eines Gast-Kaufs wird gelöscht, sobald der Vertrag deinem Konto zugeordnet ist.
  • Melde- und Moderationsdaten: siehe Abschnitt 15.
  • Zustimmungen zu Nutzungsbedingungen und Regeln: siehe Abschnitt 16.

13. Deine Rechte — vieles direkt in den Einstellungen

Du hast jederzeit das Recht auf:

  • Auskunft über deine verarbeiteten Daten (Art. 15 DSGVO)
  • Berichtigung unrichtiger Daten (Art. 16 DSGVO)
  • Löschung („Recht auf Vergessenwerden", Art. 17 DSGVO)
  • Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
  • Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO)
  • Widerspruch gegen die Verarbeitung (Art. 21 DSGVO)
  • Widerruf erteilter Einwilligungen (Art. 7 Abs. 3 DSGVO)

Vieles davon erledigst du ohne Umweg selbst: Unter „Einstellungen → Meine Daten exportieren" forderst du einen Export deiner Daten an (maschinenlesbares Format, Download-Link 7 Tage gültig), unter „Einstellungen → Konto löschen" beantragst du die Löschung deines Kontos — mit 14 Tagen Bedenkzeit, in denen du jederzeit abbrechen kannst. Der Export enthält dein Profil, deine Inhalte, deine Einstellungen und Einwilligungen sowie deine Vertrags- und Moderationsdaten; nicht enthalten sind empfangene Nachrichten — sie sind Daten der jeweiligen Gegenseite —, Bilder als Dateien (sie stehen als Speicher-Pfade darin) und die PDF-Rechnungen, die du im Rechnungs-Archiv findest. Beim Vollzug werden deine Profildaten entfernt, deine Inhalte unkenntlich gemacht, die Leitung deiner Gruppen an das dienstälteste Mitglied übertragen, ein noch abrufbarer Datenexport gelöscht und eine laufende Mitgliedschaft automatisch gekündigt. Deine Einwilligungen und deren Verlauf siehst du unter „Einstellungen → Einwilligungen & Datenschutz". Für alles Weitere erreichst du uns unter kontakt@port9.info.

14. Beschwerderecht

Du hast das Recht, dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren — zuständig ist die Behörde an deinem Wohnort oder die uns überwachende Stelle: die Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen, Prinzenstr. 5, 30159 Hannover.

15. Meldungen und Moderation

Wenn du einen Inhalt oder ein Profil meldest, speichern wir deine Nutzerkennung, das gemeldete Objekt, den gewählten Grund, deine Beschreibung und den Bearbeitungsstand. Greift unsere Moderation ein, protokollieren wir zusätzlich die Entscheidung, ihre Begründung, die betroffene Regel, die handelnde Person aus dem Moderationsteam und den Zeitpunkt. Legst du Einspruch ein, gehört auch dein Einspruchstext und unsere Antwort dazu.

Was wir NICHT speichern: keine IP-Adresse des Melders und keinen Browser-Fingerabdruck. Wer gemeldet hat, sieht nur das Moderationsteam — der gemeldeten Person wird die Identität des Melders nicht offengelegt.

Rechtsgrundlagen: Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO (rechtliche Verpflichtungen aus der Verordnung (EU) 2022/2065 — Digital Services Act: Melde- und Abhilfeverfahren, Begründungspflicht) sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Schutz der Community, Nachvollziehbarkeit unserer Entscheidungen und unser freiwilliges internes Beschwerdemanagement — dazu verpflichtet uns Art. 20 der Verordnung als Kleinstunternehmen nicht, wir bieten es trotzdem an; die Einzelheiten stehen in § 5 der Nutzungsbedingungen).

Speicherdauer: Meldungen und Entscheidungen bewahren wir so lange auf, wie sie für die Nachvollziehbarkeit gebraucht werden — mindestens bis zum Ablauf der Einspruchsfrist von sechs Monaten, bei laufenden Verfahren bis zu deren Abschluss. Freitexte, die von dir stammen (deine Meldungsbeschreibung, dein Einspruchstext), werden bei einer Konto-Löschung entfernt; die Entscheidung selbst bleibt als Rechenschafts-Unterlage bestehen.

Meldungen ohne Konto. Wenn du einen Inhalt meldest, ohne bei port9 angemeldet zu sein, speichern wir deinen Namen, deine E-Mail-Adresse und deine Begründung. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit Art. 16 der Verordnung (EU) 2022/2065 (Digital Services Act). Name, E-Mail-Adresse und Begründung löschen wir zwölf Monate nach dem Abschluss des Vorgangs; die Meldung selbst bleibt ohne diese Angaben als Nachweis erhalten. Bei Meldungen zu sexuellem Missbrauch von Kindern kannst du auf die Angabe von Name und E-Mail-Adresse verzichten.

16. Zustimmung zu Nutzungsbedingungen und Regeln

Wenn du unseren Nutzungsbedingungen und Verhaltensregeln zustimmst, protokollieren wir vier Angaben: deine Nutzerkennung, welches Dokument, welche Fassung und wann. Sonst nichts — insbesondere keine IP-Adresse und keine Gerätedaten. Dasselbe gilt für die Bestätigung, dass du mindestens 16 Jahre alt bist, und (beim Kauf einer Mitgliedschaft) für dein ausdrückliches Verlangen, dass wir sofort mit der Leistung beginnen.

Deinen Zustimmungs-Verlauf siehst du jederzeit unter „Einstellungen → Einwilligungen & Datenschutz".

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Durchführung des Nutzungsvertrags) und Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Nachweis, dass und wann eine Fassung akzeptiert wurde).

Speicherdauer — hier weichen wir bewusst ab, und wir sagen es offen: Diese vier Angaben bleiben auch nach der Löschung deines Kontos bestehen. Der Grund ist derselbe, aus dem es sie gibt: Ein Nachweis darüber, wer wann welcher Fassung zugestimmt hat, wird gerade dann gebraucht, wenn ein Konto nicht mehr existiert — etwa in einer Auseinandersetzung über eine Moderationsentscheidung oder eine Abbuchung. Nach der Löschung ist dein Profil vollständig anonymisiert; übrig bleibt eine Kennung ohne zugehörige Person, ein Dokumentname, eine Fassung und ein Datum (Art. 17 Abs. 3 lit. e DSGVO — Aufbewahrung zur Verteidigung von Rechtsansprüchen).

17. Kündigungs- und Widerrufsanfragen

Für die Kündigung einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft gibt es einen Kündigungsknopf, der auch ohne Anmeldung funktioniert (§ 312k BGB) — Verträge kündigen. Nutzt du ihn, speichern wir die von dir angegebene E-Mail-Adresse, deinen Namen (falls angegeben), die Art der Kündigung, einen etwaigen Kündigungsgrund, den gewünschten Beendigungszeitpunkt sowie Eingangszeitpunkt, Bearbeitungsstand und eine kurze Vorgangsnummer. Dieselben Angaben fallen an, wenn du deinen Kauf innerhalb von 14 Tagen widerrufst (§ 356a BGB) — die Einzelheiten stehen in der Widerrufsbelehrung.

Rechtsgrundlagen: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Abwicklung des Vertrags) und Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO (gesetzliche Pflicht, Kündigung und Widerruf zu ermöglichen und den Eingang zu bestätigen).

Speicherdauer: drei Jahre ab dem Ende des Jahres, in dem die Erklärung eingegangen ist. So lange muss nachweisbar bleiben, dass und wann gekündigt oder widerrufen wurde — es ist zugleich die regelmäßige Verjährungsfrist (§ 195 BGB).

18. Keine automatisierten Entscheidungen

Es findet keine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling im Sinne des Art. 22 DSGVO statt. Über das Entfernen von Inhalten und über Einschränkungen von Konten entscheidet immer ein Mensch. Auch die Reihenfolge deines Feeds ist kein Profiling: Sie ergibt sich daraus, wem du folgst und in welchen Gruppen du bist, nicht aus einer Bewertung deiner Person.

Sollten wir künftig eine automatisierte Vorsortierung von Meldungen einsetzen — sie ist angedacht, aber nicht umgesetzt —, sagen wir das hier, in den Nutzungsbedingungen und in der Begründung jeder betroffenen Entscheidung.

19. Änderungen dieser Erklärung

Wir passen diese Datenschutzerklärung an, wenn sich die Funktionalität von port9 ändert. Jede Fassung trägt oben ein Stand-Datum, das zugleich ihre Fassungsbezeichnung ist — du kannst also nachvollziehen, welche Fassung wann galt.

Bei wesentlichen Änderungen — wenn wir neue Datenkategorien erheben, Daten für einen neuen Zweck verwenden oder einen neuen Dienstleister einsetzen — informieren wir dich vorab per E-Mail und mit einem Hinweis in der Anwendung, mindestens sechs Wochen vor dem Stichtag. Beruht eine Verarbeitung auf deiner Einwilligung, holen wir sie neu ein; deine bisherigen Einwilligungen gelten nicht automatisch für einen neuen Zweck weiter.

Anders als früher gilt nicht einfach „die Fassung zum Zeitpunkt deines Besuchs": Für eine laufende Verarbeitung ist maßgeblich die Fassung, über die du informiert wurdest.