Was ein VPN wirklich tut#
Ein VPN verschlüsselt deinen Internettraffic und leitet ihn über einen Server des VPN-Anbieters. Dein Internetanbieter (Telekom, Vodafone etc.) sieht dann nicht mehr, welche Websites du besuchst — er sieht nur, dass du mit einem VPN-Server verbunden bist. Deine IP-Adresse nach außen ist die des VPN-Servers, nicht deine eigene.
Das ist sinnvoll in öffentlichen WLANs (Café, Hotel, Flughafen), wo der Betreiber deinen Traffic mitlesen könnte. Es schützt auch vor IP-basiertem Tracking und ermöglicht den Zugriff auf regional gesperrte Inhalte.
Was ein VPN nicht tut#
Ein VPN schützt nicht vor App-Tracking. Wenn du eine App nutzt, die deine Standortdaten, Gerätekennungen oder Nutzungsverhalten sammelt, tut sie das weiterhin — unabhängig vom VPN. Es schützt auch nicht vor Browser-Fingerprinting oder Cookies. Und: Der VPN-Anbieter selbst sieht deinen Traffic. Du vertraust also nicht mehr deinem Internetanbieter — sondern dem VPN-Anbieter.
