Was WhatsApp ist – und wer dahintersteckt#
WhatsApp gehört seit 2014 zu Meta – dem Konzern hinter Facebook und Instagram. Die App ist kostenlos, weil du mit deinen Daten bezahlst. Konkret teilt WhatsApp folgende Informationen mit Meta:
- Metadaten: Mit wem du schreibst, wann, wie oft, wie lange
- Dein Adressbuch: WhatsApp liest alle gespeicherten Kontakte – auch die, die selbst kein WhatsApp haben
- Technische Daten: Deine IP-Adresse, Gerätemodell, Betriebssystemversion, Akkustand und vieles mehr
WhatsApp behauptet, Nachrichteninhalte seien end-to-end-verschlüsselt – Meta könne nicht mitlesen. Das mag technisch für den Übertragungsweg gelten. Allerdings: Wer einem Konzern vertraut, der sein Geschäftsmodell auf dem Verkauf von Nutzerdaten aufgebaut hat, sollte diese Aussage kritisch hinterfragen. Unabhängige Überprüfungen des geschlossenen Quellcodes sind nicht möglich. Bei Signal hingegen ist der Quellcode offen einsehbar – dort kann jeder nachschauen, was wirklich passiert.
WhatsApp auf dem freifon vs. Standard-Smartphone – der Unterschied#
Hier liegt der entscheidende Vorteil des freifon. Auf einem normalen Android-Smartphone läuft WhatsApp im Google-Ökosystem – Google Play Services haben weitreichende Systemrechte und können unabhängig von WhatsApp Daten sammeln.
